Calathea 'Medallion'

Calathea ‚Medallion‘ – Korbmarante

Deutscher Name: Korbmarante
Botanischer Name: Goeppertia ‚Medallion‘, auch als Calathea ‚Medallion‘ bekannt
Pflanzenart: Immergrüne, rhizombildende Blattschmuckstaude aus der Familie der Marantengewächse (Marantaceae)
Herkunft: Kultursorte; die Gattung ist im tropischen Amerika beheimatet
Lichtbedarf: Hell bis halbschattig, mit indirektem Licht
Wasserbedarf: Mäßig und gleichmäßig, Substrat leicht feucht halten
Wuchs: Aufrecht, horstbildend und dicht belaubt
Blattfarbe: Dunkelgrün mit hellgrünen und silbrigen Zeichnungen; Unterseiten dunkelviolett
Blätter: Breit, rundlich oval und auffällig gemustert
Wuchshöhe: In Innenräumen häufig etwa 30–60 Zentimeter, abhängig von Alter und Kultur
Pflegeaufwand: Mittel, mit gleichmäßiger Wärme und guter Luftfeuchtigkeit
Besonderheit: Medaillonartige Blattzeichnung und farbige Blattunterseiten
Geeignet für: Warme Büros, Empfangsbereiche und Wintergärten mit passender Luftfeuchtigkeit

Calathea ‚Medallion‘ – großflächige Blattmuster für elegante Räume

Die Calathea ‚Medallion‘ begeistert mit breiten, rundlich ovalen Blättern und einer ausdrucksvollen Zeichnung. Dunkelgrüne Flächen werden von helleren grünen und silbrigen Partien begleitet. Die Muster folgen der Blattform und erinnern an sorgfältig gestaltete Medaillons. Dunkelviolette Blattunterseiten ergänzen die Farbwirkung. So entsteht eine kompakte, üppige Blattschmuckpflanze, die in der Innenraumbegrünung besonders gut als bewusst gesetzter Blickfang wirkt.

Die Sorte wird heute auch als Goeppertia ‚Medallion‘ geführt und gehört zur Familie der Marantengewächse, den Marantaceae. Sie ist eine gärtnerische Kulturform aus einer Gattung, deren natürliche Vertreter im tropischen Amerika beheimatet sind. Im Handel ist der Name Calathea weiterhin vertraut. Die dekorative Blattzeichnung und der horstige Wuchs machen ‚Medallion‘ zu einer interessanten Wahl für warme Büros, Empfangsbereiche und Wintergärten.

Ein Medaillon aus mehreren Grüntönen

Besonders reizvoll ist die Gliederung der Blattflächen. Helle Zonen heben sich vom dunkleren Grund ab und lassen die breiten Blätter plastisch erscheinen. Entlang der Mittelrippe und in den äußeren Bereichen entstehen unterschiedliche Farbakzente. Die violette Unterseite setzt dazu einen eigenen Kontrast, der je nach Blickrichtung sichtbar wird. Mehrere Blätter bilden gemeinsam ein dichtes, vielschichtiges Gesamtbild.

Als ausdauernde, rhizombildende Pflanze entwickelt ‚Medallion‘ ihre Blattstiele aus dem bodennahen Sprossbereich. Neue Blätter entfalten sich zunächst aus eingerollten Spreiten. Dieser Aufbau ermöglicht mit der Zeit einen vollen Horst. Durch Teilung lassen sich gut entwickelte Pflanzen vermehren. Die Form der Blätter und ihre Zeichnung stehen bei dieser Korbmarante im Mittelpunkt und geben ihr über das Jahr hinweg einen hohen gestalterischen Wert.

Warme, gleichmäßige Bedingungen für schönes Blattwerk

Ein heller bis halbschattiger Platz mit indirektem Licht und guter Luftfeuchtigkeit unterstützt die Entwicklung. Das lockere Substrat wird gleichmäßig leicht feucht gehalten. Zum Gießen eignet sich zimmerwarmes, möglichst kalkarmes Wasser; während der Wachstumszeit ergänzt eine maßvolle Nährstoffversorgung die Pflege. In Raumkonzepten mit Holz, Textilien und ruhigen Wandfarben kommen die Blattmuster besonders schön zur Geltung. Neben schmalblättrigen oder einfarbig grünen Pflanzen schafft ‚Medallion‘ einen flächigen Gegenpunkt. So lässt sich tropische Blattvielfalt auf überschaubarem Raum in ein stimmiges Begrünungskonzept integrieren.