Warum Pflanzen die perfekten Feinstaubfilter sind!

14. Dezember 2017
Zuletzt aktualisiert am: 14.12.2017

Feinstaubbelastungen im Innenraum

Spätestens seit dem Fahrverbote für PKWs in deutschen Innenstädten verhangen wurden, ist das Thema Feinstaub in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Aber nicht dort sind wir Luftverunreinigungen ausgesetzt – das gleiche gilt für Innenbereich. Hier ist die Belastung durch verunreinigte Luft sogar noch um ein vielfaches höher. Sei es durch das Mobiliar, Fußböden, Drucker, Reinigungsmittel, Farben oder nach Baumaßnahmen. Diese Feinstaubbelastungen können von dauerhafter oder temporärer Natur sein. Auch wir selbst tragen durch das Ausatmen von Kohlendioxid dazu bei. An diesem Punkt wollen wir von Gedike Begrünungen ansetzen und Ihnen gerne erläutern warum gerade Pflanzen hier eine lohnende Investition in die Zukunft Ihrer Firma sein sollten.

Schadstoffreduzierung durch Pflanzen

Schon 1989 veröffentliche die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA einen Bericht mit dem Namen „Clean Air Study“ als Reaktion auf das „Sick-Building-Syndrome“ – die Gebäudekrankheit. Nachdem längere Zeit in luftdichten gearbeitet wurde, bekamen die Menschen Kopfschmerzen, klagten über Benommenheit und trockene Haut sowie Augen. Überdies führten diese Raumbedingungen nach einigen Stunden zu Konzentrationsschwächen. Dies ließ sich unter anderem auf die flüchtigen organischen Verbindungen Benzol und Formaldehyd zurückführen. Beide kommen oft in Produkten vor die im Innenraum genutzt werden, wie z.B. in Farben und Fußböden.

In den Versuchen wurde herausgefunden, dass bestimmte Pflanzen innerhalb eines Tages große Mengen an Schadstoffen aufnehmen können. Hier tun sich besonders Einblatt, Efeutute, Bromelie und die Grünlilie hervor, um nur Einige zu nennen.
Zudem haben mehrere Studien ergeben, dass Pflanzen neben der Reinigung der Luft auch positive Effekte auf die Motivation und das Wohlbefinden der Mitarbeiter haben – gerne beraten wir von Gedike Begrünungen Sie individuell für Ihr Büro!

Vorteile der Raumbegrünung

Und sie können noch weit mehr als nur Feinstaube aus der Luft zu filtern. Darüber hinaus fangen die Zimmerpflanzen Staub auf, an welchem gasförmig Schadstoffe gebunden werden. Dies kommt besonders Menschen mit Stauballergien zu Gute. Der Staub lässt sich dann einfach von den Blättern abwischen, was zudem der Pflanze beim Atmen hilft. Weitere positive Eigenschaften sind die Produktion von Sauerstoff und die Abgabe von Feuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit ist wiederum wichtig für das Wohlbefinden des Menschen, besonders wenn diese unterschritten wird nimmt das Wohlbefinden ab und somit auf Dauer auch die Leistungsfähigkeit. Hierfür eignen sich besonders Pflanzen wie z.B. Ficus, Chefflera und Drachenbäume. Gerade in den Wintermonaten ist dieser Effekt sehr hilfreich, weil sich die Menschen in dieser Zeit vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten und heizen. Durch die trockene Raumluft vermehren sich Keime besonders in der Luft – hier lässt sich prima mit Pflanzen entgegenwirken.
Ein weiterer Effekt ist die Schalldämpfung. Abhängig von der Blattgröße und der Dichte der aufgestellten Pflanzen dämpfen diese den Lärm im Büro. Gerne beraten wir Sie auch hier ganz individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnitten.

Individuelle Begrünung

Trotz aller positiven Effekte von Zimmerpflanzen sollte man keine Wunder von den grünen Freunden erwarten. Wichtig ist schon bei der Planung und beim Bau, sowie der Einrichtung des Büros auf schadstoffarme Produkte zu setzen, am Besten in Abstimmung mit einer sinnvollen und individuell an die Räumlichkeiten angepasste Begrünung. Gerne stehen wir von Gedike Begrünungen Ihnen hier mit Rat und Tat zur Seite!

Über den Autor

Jürgen Gedike ist Geschäftsführer und Gesellschafter der Gedike Begrünungen GmbH & Co. KG. Nach seiner Ausbildung in technischen und gärtnerischen Berufen und einer mehrjährigen Weiterbildung im Bereich Arbeitsstudium und Kalkulation sowie der kaufmännischen Verwaltung gründete er 1995 das oben genannte Unternehmen.