Medien widmen Zimmerpflanzen mehr Aufmerksamkeit
14. November 2018
Warum Zimmerpflanzen wieder sichtbar werden
Pflanzen haben wieder den WOW-Faktor. Große Tageszeitungen und Magazine widmen sich häufiger dem Thema Zimmerpflanzen, Raumbegrünung und der Wirkung von Grün im Innenraum.
Ein immer wiederkehrendes Thema ist der Einfluss von Pflanzen auf Wohlbefinden, Konzentration und Zufriedenheit. Damit wird sichtbar, was gute Raumbegrünung im Alltag längst leistet: Sie verändert Räume nicht nur optisch, sondern auch atmosphärisch.
Einer der Gründe für diese Aufmerksamkeit ist der stärker werdende Trend zu begrünten Innenräumen. Pflanzen sind längst nicht mehr nur Dekoration auf der Fensterbank, sondern Teil moderner Arbeitswelten, Empfangsbereiche, Hotels, Praxen und Wohnräume. Wenn Städte grüner werden sollen, liegt die Frage nahe: Warum nicht auch Büros, Schulen, Krankenhäuser und andere Innenräume?
Die kurze Antwort lautet: Ja, Innenräume brauchen ebenfalls mehr Grün. Entscheidend ist dabei jedoch nicht die einzelne Pflanze als spontaner Blickfang, sondern ein stimmiges Konzept aus Standort, Licht, Pflanzenauswahl, Pflege und Gestaltung.
Was an der neuen Aufmerksamkeit wichtig ist
„Zimmerpflanzen werden wieder als wirksamer Bestandteil guter Innenräume wahrgenommen.“
Der öffentliche Blick hat sich verändert: Es geht nicht mehr nur um dekorative Wirkung, sondern auch um Luftqualität, Konzentration, Zufriedenheit und eine natürlichere Atmosphäre am Arbeitsplatz.
In einem Büro voller Pflanzen sind Menschen konzentrierter
Wissenschaftler begrünten ein Büro und führten anschließend über mehrere Monate Messungen durch. In der Berichterstattung wurde besonders hervorgehoben, dass die Produktivität um bis zu 15 Prozent angestiegen sein soll.
Die Mitarbeitenden berichteten außerdem von besserer Luftqualität, höherer Konzentrationsfähigkeit und mehr Zufriedenheit mit ihrem Arbeitsplatz. Auftraggeber der Studie war die Universität Exeter; die Universität Groningen war an der Durchführung und Auswertung beteiligt. Die Ergebnisse wurden in mehreren Tageszeitungen aufgegriffen.
Gerade für Unternehmen ist diese Diskussion interessant. Professionelle Begrünung kann Arbeitsräume freundlicher, lebendiger und angenehmer machen. Das gilt für klassische Büropflanzen ebenso wie für repräsentative Lösungen wie eine grüne Wand oder individuell geplante Pflanzenarrangements.
Studienwert im Kontext
Ob Pflanzen Produktivität direkt oder indirekt steigern, lässt sich nicht immer eindeutig trennen. Für die Praxis ist jedoch entscheidend: Mehr Zufriedenheit, bessere Konzentration und ein angenehmeres Raumgefühl sind starke Argumente für durchdachte Begrünung.
Warum die genaue Einordnung wichtig bleibt
Einige Zeit später griff eine renommierte Abendzeitung die These „In einem Büro voller Pflanzen sind wir produktiver“ erneut auf und prüfte, auf welche Untersuchung sich diese Aussage bezog. Nach gründlicher Lektüre der Studie kam die Zeitung zu dem Schluss: Pflanzen haben, gefühlt oder messbar, auf jeden Fall Auswirkungen auf Zufriedenheit und Konzentrationsfähigkeit. Der direkte Produktivitätseffekt sei weniger eindeutig, die Aussage aber größtenteils wahr.
Mit gesundem Menschenverstand lässt sich ergänzen: Welche Rolle spielt es im Alltag, ob der Einfluss direkt oder indirekt entsteht? Wer zufriedener ist, sich besser konzentrieren kann und sich am Arbeitsplatz wohler fühlt, arbeitet in der Regel auch fokussierter. Genau deshalb lohnt es sich, Grün nicht dem Zufall zu überlassen.
Bei professionellen Begrünungskonzepten geht es um mehr als einzelne schöne Pflanzen. Standortbedingungen, Licht, Pflanzenauswahl, passende Gefäße, Pflege und langfristige Wirkung müssen zusammenpassen. Dann entsteht Raumbegrünung, die zur Architektur, zum Unternehmen und zu den Menschen im Raum passt.
Wenn Sie die Wirkung von Pflanzen in Ihren eigenen Räumen nutzen möchten, beraten wir Sie gerne zu geeigneten Lösungen für Büro, Empfang, Besprechungsräume oder größere Objektbereiche.
Über den Autor
Jürgen Gedike ist Geschäftsführer und Gesellschafter der Gedike Begrünungen GmbH & Co. KG. Nach seiner Ausbildung in technischen und gärtnerischen Berufen und einer mehrjährigen Weiterbildung im Bereich Arbeitsstudium und Kalkulation sowie der kaufmännischen Verwaltung gründete er 1995 das oben genannte Unternehmen.
